News & Aktuelles

Donnerstag, 23. März 2017

Neue CDs erschienen

Werke von Stilbruch und Johannes Wulff-Woesten

Im Jahr 2017 werden zwei CDs veröffentlicht, an denen die Elbland Philharmonie Sachsen im Jahr 2016 und die damalige Neue Elbland Philharmonie im Jahr 2011 mitgewirkt haben. Beide CDs zeigen die Vielfältigkeit des Orchesters sowohl bei Uraufführungen als auch im Einklang mit einer Band.

neues Album "Nimmt mich mit" der Band Stilbruch mit Bonustracks

Mit der Band „Stilbruch“ verbindet die Elbland Philharmonie Sachsen seit Januar 2015 eine künstlerische Zusammenarbeit. Unter der Leitung von GMD Christian Voß gab die Leipziger Straßenkünstlerband gemeinsam mit dem Orchester unter dem Titel „Philharmonischer Stilbruch“ eine Reihe erfolgreicher Schulmusikkonzerte. Das Programm beinhaltet Titel, welche eigens für dieses Konzert von Christian Maul für die Band und Orchester neu arrangiert wurden. Durch sensible und gekonnt klassischen Arrangements entstand eine mitreißende rockige Musik, wobei jeder Song seinen ganz eigenen Charakter entfaltet. Begeistert über das gemeinsame Musizieren entschied sich die Band, das Orchester zu den beiden Jubiläumskonzerten „10 Jahre Stilbruch“ in den Alten Schlathof Dresden und das Gewandhaus zu Leipzig einzuladen. Die beiden Titel „Komm mit mir“ und „Mein Herz geht auf“ wurden in Dresden live aufgenommen und sind als Bonus Track auf dem neuen Album „Nimm mich mit“ zu hören. Die CD "Nimm mich mit" erscheint beim Label Musicstarter.

„Heiliges Licht und himmlische Klänge“ mit Uraufführung von Johannes Wulff-Woesten

Die gemeinsame Begeisterung für das Licht leuchtender Kirchenfenster haben die Autorin Christa Spilling-Nöker und der Komponist Johannes Wulff-Woesten zum Anlass genommen, darüber das Buch „Heiliges Licht und himmlische Klänge“ zu veröffentlichen, dass soeben im Herderverlag erschienen ist.  Während Christa Spilling-Nöker das Licht der farbenprächtigen Kirchenfenster in poetischen Worten und großartigen Bilder darstellt, hat der Dresdner Komponist Johannes Wulff-Woesten diese Eindrücke in einem sinnlichen Klangfarbenspiel vertont. So gibt seine Komposition „Heiliges Licht“ für Orgel und Orchester die Kirchenglasfenster mit ihren Farben, Formen, Motiven und Einfassungen in unterschiedlicher Rosetten- und Fensterform wieder, die Wulff-Woesten schon als Kind begeistert haben. Uraufgeführt wurde „Heiliges Licht“ am 7. April 2011 in der Marienkirche Pirna von der Neuen Elbland Philharmonie unter der Leitung von GMD Christian Voß. Johannes Wulff-Woesten saß bei der Uraufführung selbst als Solist an der Orgel. Wie Wulff-Woesten das Licht hörbar macht, können die Leser des Buches „Heiliges Licht und himmlische Klänge“ noch einmal nachspüren, da in dem Buch die CD mit dem Mitschnitt der Uraufführung beiliegt.

Dienstag, 28. Februar 2017

Stahlcello, Didgeridoo und Obertongesang

musikalischer Bogen im Philharmonischen Konzert "Les Eléménts"

Das Programm des 4. Philharmonischen Konzertes der Elbland Philharmonie Sachsen unter Leitung von Jan Michael Horstmann spannt den musikalischen Bogen vom Frühbarock über den Höhepunkt im sinfonischen Schaffen Mozarts hin zur einer zeitgenössischen Komposition für Stahlcello, Obertongesang, Didgeridoo und Orchester.
Zu Beginn des Konzertes erklingt mit Jean-Féry Rebels Orchestersuite „Les Eléments“ ein Schlüsselwerk des 18. Jahrhunderts. Der französische Hofkomponisten Rebel schuf mit "Les Eléments" eine Folge von Tanzsätzen. Diesen Tanzsätzen stellte Rebel mit „Le Cahos“ seine letzte Komposition voran. Das Werk beginnt mit einem bis dahin in der Musikgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes "unerhörten" Akkord, denn alle Töne der d-Moll-Tonleiter erklingen gleichzeitig.

Das Werk „j.a.n. für Stahlcello, Obertongesang, Didgeridoo und Orchester“ von Lothar Hensel erklang am 25. Februar 2010 erstmals in der Nikolaikirche zu Freiberg. Solist in der damaligen Uraufführung war der Dresdner Künstler Jan Heinke, Uraufführungsdirigent war Jan Michael Horstmann. Der Künstler Heinke wird das für ihn geschriebene Werk auch dieses Mal als Solist interpretieren, sein eigens gebautes Stahlcello spielen, mit dem Didgeridoo ein Instrument der australischen Ureinwohner Aborigines spielen sowie den Obertongesang mit seiner eigenen Stimme zum Klingen bringen.
Nach der Pause spielt die Elbland Philharmonie Sachsen Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 41, die den Namen „Jupiter” trägt. Das in C-Dur stehende Werk wurde am 10. August 1788 in Wien vollendet. Diese letzte Sinfonie Mozarts wird aufgrund des überaus gelungenen Finales zu den musikalischen Höhepunkten des kompositorischen Schaffens Mozarts bezeichnet.


4. Philharmonisches Konzert
Die Elemente
PROGRAMM

Jean-Féry Rebel
Les Éléments

Lothar Hensel
j.a.n. für Stahlcello, Obertongesang, Digeridoo und Orchester

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 41 „Jupiter“ C-Dur KV 551

SOLIST
Jan Heinke
(Stahlcello, Obertongesang, Digeridoo)

DIRIGENT
Jan Michael Horstmann

Termine:
Donnerstag | 19.30 Uhr
4. Mai 2017
Marienkirche Pirna (AP)

Freitag | 18.00 Uhr
5. Mai 2017
Stadthalle "stern" Riesa (AR)

Sonntag | 18.00 Uhr
7. Mai 2017
Theater Meißen

Samstag | 19.00 Uhr
13. Mai 2017
Landesbühnen Sachsen Radebeul

Foto Jan Heinke: André Wirsig

Montag, 27. Februar 2017

Gipfelstürme im 3. Philharmonischen Konzert

Werke von Weber, Mendelssohn und Dvořák

Im 3. Philharmonischen Konzert „Gipfelstürme“ der Elbland Philharmonie Sachsen spielt das Orchester unter der Leitung von GMD Christian Voß Werke von Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn Bartholdy und Antonín Dvořák.
 
Das Konzert wird von der Ouvertüre zu Webers romantischer Oper "Euryanthe" eröffnet. Im anschluss tritt Yoko Yamamura-Litsoukov als Solistin im Violinkonzert e-Moll op.64 von Felix Mendelssohn Bartholdy auf. Die Japanerin ist 1.Konzertmeisterin der Elbland Philharmonie Sachsen und wurde für ihre künstlerischen Leistungen im Jahr 2015 mit dem Ehrentitel „Kammervirtuos“ ausgezeichnet. Mendelssohns Violinkonzert e-Moll op.64 vereint leidenschaftliche Virtuosität mit lyrischen Momenten in einem kompositorisch strengen Rahmen. Das Violinkonzert gilt als das erste große Konzert der Romantik für dieses Soloinstrument und fand schnell seinen Weg ins Repertoire

Nach der Pause spielt die Elbland Philharmonie Sachsen die 7. Sinfonie d-Moll op.70 von Antonín Dvořák. In dem Werk lässt Dvořák das Liedgut der böhmischen Volksmusik mit der großen Tradition der deutsch-österreichischer Symphonik aus dem Geist von Beethoven und Brahms verschmelzen. Durch seinen konzentrierten und fein ausgearbeiteten Kompositionsstil schuf Dvořák mit der 7. Sinfonie einen neuen Gipfelpunkt in der Spätphase von seinem sinfonischen Oevre.

PROGRAMM

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zu Oper "Euryanthe" 

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll op. 64

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70


Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

SOLISTIN
Yoko Yamamura-Litsoukov, Violine

DIRIGENT
GMD Christian Voß

TERMINE
Donnerstag | 19.30 Uhr
6. April 2017
Marienkirche Pirna (AP)

Freitag | 18.00 Uhr
7. April 2017
Stadthalle "stern" Riesa (AR)

Samstag | 19.00 Uhr
8. April 2017
Kulturschloss Großenhain

Sonntag | 19.00 Uhr
9. April 2017
Neustadthalle / Neustadt in Sachsen

Samstag | 19.00 Uhr
15. April 2017
Landesbühnen Sachsen Radebeul

Montag, 20. Februar 2017

„Sound of Music“

Disco-Classics im Orchestersound der Sixties & Seventies

Soul-, Disco- und R`n`B-Classic im Orchestersound der Sixties & Seventies erklingen unter dem Titel „The Sound of Music” im Konzert der Elbland Philharmonie Sachsen. Für dieses Soulprogramm hat sich das Orchester die Gesangssolisten Annika Silja Sesterhenn und Gregorio Hernández eingeladen. Unter der Leitung von GMD Christian Voß wird die Elbland Philharmonie Sachsen mit den beiden Sängern sowie einer Band den legendären Motown-Klang der Sechziger und Siebziger Jahre wiederbeleben. Annika Silja Sesterhenn und Gregorio Hernández werden die im typischen Orchestersound der sechziger Jahre arrangierten Lieder von Aretha Franklin, Stevie Wonder und The Supremes interpretieren. Die in der Jazz-, Soul- und Latinmusik-Szene etablierte Sängerin Annika Silja Sesterhenn gilt als eine der interessantesten Stimmen der Hauptstadt. Gregorio Hernández ist Mitglied der a capella-Gruppe „Slix“, mit der er auf Tourneen quer durch Europa auftritt.

Programm:
The Sound of Music
Soul-, Disco- und R‘n‘B-Classics
im Orchestersound der Sixties & Seventies

SOLISTEN
Annika Silja Sesterhenn, Gesang
Gregorio Hernández, Gesang

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

DIRIGENT
GMD Christian Voß

Termine:
Samstag | 19.00 Uhr
25. März 2017
Kulturschloss Großenhain

Sonntag | 18.00 Uhr
2. April 2017
Theater Meißen

Mittwoch, 02. November 2016

Unser neuer Flyer für unsere Klassik-Reihen

 

 


 

 

Unser neuer Flyer ist da

Dienstag, 25. Oktober 2016

Ekkehard Klemm zum neuen Chefdirigenten der Elbland Philharmonie Sachsen gewählt

Amtsantritt zur Spielzeit 2017/2018

Die Geschäftsführung der Elbland Philharmonie Sachsen GmbH teilt mit, dass sie Prof. Ekkehard Klemm die Position des Chefdirigenten der Elbland Philharmonie Sachsen zum Beginn der Spielzeit 2017/2018 angetragen hat. Die Ausschreibung der Stelle war zu Jahresbeginn erfolgt und nach einem zehnmonatigem Auswahlprozess mit Vordirigaten und zahlreichen Einladungen an Gastdirigenten traf das Orchester vergangene Woche seine Wahl, die es als Empfehlung an die Geschäftsführung übermittelte. Carola Gotthardt folgte diesem Votum gern und bot Ekkehard Klemm im Auftrag des Gesellschafters des Orchesters die Position an: „In seinen beiden Gastkonzerten hat er das Orchester und mich vollends überzeugt. Die Musiker und er sprechen die gleiche Sprache – er ist einfach am besten geeignet, das Orchester in seiner jetzigen Situation zu leiten, zu stärken und einen gemeinsamen Klang weiter zu entwickeln“, sagt Carola Gotthardt zum Abstimmungsergebnis ihrer Musiker.

Ekkehard Klemm, Professor für Dirigieren an der Hochschule für Musik Dresden, künstlerischer Leiter der Singakademie Dresden, Präsident des VDKC, Mitglied des Sächsischen Kultursenats und der Sächsischen Akademie der Künste teilt die Freude über seine Wahl: „Der Ruf zum Chefdirigenten der Elbland Philharmonie Sachsen hat mich mit großer Freude erfüllt, tief bewegt und sie ist mir eine große Ehre! Bereits 1981 konnte ich in Riesa Konzerte dirigieren. Es war deshalb selbstverständlich, nach meiner Berufung 2003 an die HfM Dresden den Kontakt wieder aufzunehmen und ähnliche Möglichkeiten für unsere Studierenden zu schaffen. Seither fanden zahlreiche wundervolle Projekte, Seminare, Konzerte statt, die stets von sehr viel Offenheit, Aufgeschlossenheit und Engagement gekennzeichnet waren. Dies gilt ebenso für die gemeinsamen Konzerte mit der Singakademie. So empfinde ich den Ruf als eine wirklich besondere Auszeichnung!“

Endgültig berufen wir der neue Chef in der nächsten Gesellschafterversammlung der Elbland Philharmonie Sachsen GmbH am Jahresende.

Für die Position des Chefdirigenten hatte es 145 Bewerbungen aus dem In- und Ausland gegeben, 16 Bewerber waren in die engere Auswahl gekommen und zum Vordirigat bzw. zu Gastkonzerten eingeladen worden.