Musik aus dem Mittelalter neu erschaffen

Kreuzleich-Vertonung der Texte von “Heinrich Frauenlob zu Meißen”

Uraufführung anlässlich des 700. Todestags von Heinrich von Meissen

Der heute fast unbekannte Minnesänger Heinrich von Meissen wurde für den sogenannten „geblühmten Stils“ berühmt, in dem Schmuck-, Edelstein- und Blumen besungen und als Gleichnis für die Schönheit besungen werden. Als Vorbild für Lyrik reicht der Einfluss Heinrich von Meissens bis in das 18. Jahrhundert hinein. Insbesondere seine Dichtung „Kreuzleich“ ist eine kunstvollst-verflochtene Großform des Minnesangs. Nach Handschriften und Fragmenten von Heinrich von Meissen hat der Komponist Karsten Gundermann aus Hamburg das „Kreuzleich“ Heinrich zu Meissens neu komponiert.

Im „Kreuzleich“ steht das heilige Kreuz im Mittelpunkt der 22 Strophen des Gedichtes, welches durch den Gesang (Minnesang) die Dreifaltigkeit des Glaubens verkörpert.

Die Uraufführung dieser Rekomposition findet am 16./17. August 2017 in der Klosterruine „Heilig Kreuz“ in Meissen statt.

AUFFÜHRENDE

GESANG
Ensemble und Solisten von vocalis ensemble dresden

CHOREINSTUDIERUNG
Martina Stoye

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.

DIRIGENT
Ekkehard Klemm 

Die Karten für diese Veranstaltungen sind ab sofort auch über die Homepage des Meißner Hahnemannzentrum e.V. online buchbar. Karten: 18 €, ermäßigt 15 € (unter Vorlage eines entsprechenden Nachweises: Schüler, Student, etc.) erhalten Sie unter: http://hahnemannzentrum-meissen.de/veranstaltungen-kurse-projekte/urauffuehrung-des-kreuzleichs-heinrich-frauenlob-zu-meissens/

Adresse:
Klosterruine “Heilig Kreuz”
Leipziger Str. 94
01662 Meißen
Sachsen, Deutschland

Veranstalter:
Meißner Hahnemannzentrum e.V.